Für 50.000 Beschäftigte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) beginnen am Donnerstag (22.10.) in Kassel die Tarifverhandlungen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die Tarifbeschäftigten beim DRK eine Tarifsteigerung von 5,5 Prozent, mindestens aber 150 Euro für 12 Monate. Auch die Ausbildungsvergütungen sollen um 150 Euro monatlich steigen. Beim Deutschen Roten Kreuz arbeiten insgesamt rund 150.000 Menschen. Nur ein Drittel ist über die Bundestarifgemeinschaft DRK tarifgebunden.

Eine zusätzliche Aufwertung müsse es insbesondere für die Notfallsanitäter und -sanitäterinnen sowie den Alten- und Krankenpflegerinnen und -pflegern geben, so die Gewerkschaft. Je nach Beschäftigungszeit sollen Notfallsanitäterinnen und...

Nach zwei Wochen kraftvoller Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr für einen bundesweiten Rahmentarifvertrag zur Entlastung und Vereinheitlichung von Arbeitsbedingungen erwartet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nun ein Signal der Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände (VKA).

ver.di bietet der VKA an, sich über einen Prozess zur bundesweiten Vereinheitlichung elementarer...

Anlässlich der heute erschienenen US-Studie zur gescheiterten Reduktion von ausbeuterischer Kinderarbeit auf Kakaoplantagen kommentiert Johanna Kusch, Sprecherin des zivilgesellschaftlichen Bündnisses „Initiative Lieferkettengesetz“:

„Während in Westafrika noch immer 1,5 Millionen Kinder unter gefährlichen Bedingungen auf Kakaoplantagen schuften, machen in Deutschland die Wirtschaftsverbände mit...

Mit zahlreichen Aktionen wollen die Beschäftigten der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH (GKK) am Samstag (17. Oktober 2020) auf die ersten 35 Filialschließungen des Konzerns aufmerksam machen, die mit diesem Tag ihren Ausverkauf beenden und für die Kundschaft die Tore schließen. „Die Beschäftigten haben alles getan, um die Häuser zu erhalten. Viele von ihnen werden nun wegen des Missmanagements der...

Bildungsgewerkschaft zur Tarifrunde öffentlicher Dienst Bund und Kommunen: Warnstreiks werden fortgesetzt

Als „völlig unzureichend und nicht verhandlungsfähig“ hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) das Angebot der Arbeitgeber im öffentlichen Dienst Bund und Kommunen kritisiert. „Die Arbeitgeber haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Während sich das Land auf eine zweite...

Die Verhandlungsführer von ver.di und dbb, Frank Werneke und Ulrich Silberbach, haben das Arbeitgeberangebot in der Einkommensrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen als unzureichend zurückgewiesen. "Die angebotenen Lohnsteigerungen sind geradezu respektlos. Für kleinere und mittlere Einkommen bedarf es eines deutlich höheren Mindestbetrags. Die Laufzeit ist...

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten der Deutschen Bank Direkt GmbH am morgigen Donnerstag (15. Oktober) und am Freitag (16. Oktober) zu einem Warnstreik auf. Betroffen sind die Standorte Berlin und Essen, die die Callcenter der Deutschen Bank betreiben. „Auch nach drei Verhandlungsrunden hat die Arbeitgeberseite kein abschlussfähiges Angebot vorgelegt. Deshalb...

Als 1912 die Textilarbeiterinnen in Massachusetts streikten, da kämpften sie nicht allein für höhere Löhne, sondern auch für würdige Arbeits- und Lebensbedingungen. Ihre Losung „Brot und Rosen“ ging um die Welt, wurde zum Lied und zum Ansporn für weitere Kämpfe.

In der aktuellen Tarifrunde im Öffentlichen Dienst geht es um das Gleiche. Viele Kolleginnen und Kollegen in den Krankenhäusern...

Die Streikbereitschaft im Öffentlichen Dienst, insbesondere im Gesundheitswesen und im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), ist groß. Warnstreiks legen Städte und Kommunen lahm. Das Kalkül der Arbeitgeber, die Streikenden am langen Arm verhungern zu lassen und einfach mal kein Angebot zu machen oder, wie im Fall des ÖPNV, nicht zuständig zu sein, ist nach hinten los gegangen. Die Arroganz...

In den vergangenen Wochen gaben sich die Lobbyisten der Fleischindustrie im Deutschen Bundestag die Klinke in die Hand. Grund hierfür ist der Gesetzentwurf aus dem Bundesarbeitsministerium, mit der Intention, Werkverträge und Leiharbeit in der Branche zu verbieten.

Zahlreiche Covid-19-Ausbrüche in mehreren Fleischfabriken im vergangenen Sommer hatten einer breiten Öffentlichkeit die...

Für das Erscheinungsdatum dieser Ausgabe von UZ haben die Arbeitgeber des Öffentlichen Dienstes in Bund und Kommunen ein schriftliches Angebot zu den ver.di-Forderungen angekündigt – vier Wochen nach der 2. Verhandlungsrunde. Nicht nur mit dieser Unverschämtheit dokumentieren sie, mit welchem Blick sie auf die Beschäftigten bei Stadtverwaltungen, im Nahverkehr, in Sparkassen, Pflegeheimen und...