Klimawandel Fridays for Future

  • Fridays for Future: GAP-Deal ist untragbar und muss grundlegend neu verhandelt werden

    Heute Morgen einigten sich die Agrarminister*innen der EU-Mitgliedsstaaten auf die Grundzüge der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die nächsten sieben Jahre. Die GAP umfasst die Verteilung von rund 387 Milliarden Euro Agrarsubventionen, etwa einem Drittel des gesamten EU-Haushalts. Die Ausrichtung der GAP sieht nun vor, dass der Großteil der Gelder in Flächenprämien fließt. Davon sollen lediglich 20 Prozent an effektive Umweltmaßnahmen geknüpft sein.

  • PdA unterstützt Referendum gegen C02-Gesetz

    Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) kritisiert das CO2-Gesetz, das am 23.September von den Räten angenommen wurde. Sie unterstützt daher das Referendum, das von Aktivist*innen der Klimabewegung lanciert wurde.

    Dieses Gesetz zielt nicht auf eine Wende ab, um den Klimanotstand grundlegend zu bekämpfen. Das Parlament schlägt eine Strafökologie mit einer liberalen Vision vor, die auf individueller Verantwortung und unsozialen Steuern basiert. Wir sind gegen diese Form der Ökologie, die nur die bereite Bevölkerung und die Arbeiter*innen bestraft, ohne die wirklichen Umweltsünder*innen zur Kasse zu bitten.

  • Über 5.000 demonstrieren am Dannenröder Wald für klimagerechte Verkehrspolitik

    Danni bleibtÜber 5.000 Menschen haben heute in Hessen für eine grundlegende Verkehrswende und gegen die Zerstörung des Dannenröder Waldes demonstriert. Von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und der hessischen Landesregierung forderten sie, die Baumfällungen sofort zu stoppen und auf den Weiterbau der A49 zu verzichten. Die Gelder müssten in alternative Verkehrspolitik, insbesondere in den Ausbau der ÖPNV investiert werden. Die Demonstration wurde vom Aktionsbündnis „Keine A49“, Campact, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Fridays for Future und den Naturfreunden Deutschland getragen.

  • Danni bleibt!

    Fridays for FutureUnter dem Motto "Danni bleibt" ruft Fridays for Future zusammen mit dem Aktionsbündnis Keine A49, dem BUND, Campact e.V., den Naturfreunden Deutschland und weiteren Akteuren der Klimabewegung am 04. Oktober zur Großdemo am Danneröder Wald (Dannenrod) auf. Anlässlich des Aktionstags werden aus ganz Deutschland Aktivistinnen und Aktivisten anreisen, um gemeinsam für den Erhalt des Waldes und eine schnelle Verkehrswende zu protestieren.

  • Fridays for Future bundesweit für Klimagerechtigkeit auf der Straße

    “Heute haben wir mit hunderttausenden Menschen global und coronakonform für Klimagerechtigkeit gestreikt. Am Wochenende werden unsere Freund*innen von Ende Gelände Kohleinfrastrukur blockieren und am Dienstag stehen wir mit den Beschäftigten des ÖPNV erneut auf der Straße für eine sozial-gerechte Mobilitätswende!“, sagt Quang Anh Paasch, Pressesprecher Fridays for Future Deutschland.

  • Klimagerechtigkeit braucht Druck von der Straße

    „Wer eine Zukunft mit Klimagerechtigkeit will, der kann sich ganz offensichtlich nicht auf die Regierung in Berlin verlassen. Es braucht weiter den Druck der Klimabewegung. DIE LINKE steht hinter den Demonstrantinnen und Demonstranten, die beim globalen Klimastreik ihren Protest für mehr Klimaschutz und eine sozial-ökologische Wende in ganz Deutschland auf Straßen und Plätze tragen“, erklärt Lorenz Gösta Beutin, Klima- und Energiepolitiker der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, anlässlich des Globalen Klimastreiks am 25. September.

  • Gerechtigkeit und Klima

    Der neueste Bericht der NGO Oxfam verkündet, daß zwischen 1990 und 2015 das reichste 1 Prozent der Weltbevölkerung mehr als doppelt so viel klimaschädliches CO2 ausgestoßen hat, wie die ärmeren 50 Prozent.

    Der Bericht »Confronting Carbon Inequality« listet in regelmäßigen Abständen immer wieder auf, welche Gruppen der Bevölkerung, nach Einkommen gestaffelt, für welchen Anteil am CO2-Ausstoß verantwortlich sind. Er kommt zu dem Schluß, daß für die Verdopplung des Ausstoßes zwischen 1990 und 2015 insbesondere die reichsten 10 Prozent der Weltbevölkerung verantwortlich gewesen sind.

  • Klimastreik in Köln

    Fridays-for-Future-Aufruf zum Globalen Klimastreik am 25.09.2020 in KölnFridays for Future ruft zum nächsten globalen Klimastreiktag am 25. September 2020 auf. In hunderten Städten werden Protestaktionen stattfinden. In Köln ab 12.00 Uhr Rudolfplatz. Es geht um die Einhaltung der Ziele des Pariser Abkommens, um das 1,5°C-Ziel und den Kohleausstieg bis 2030.

    Indessen verfehlt der aktuelle klimapolitische Kurs in Deutschland die Ziele des Pariser Abkommens. Der Klimaschutz erfordert ein Gesetz, das sich am 1,5 °C-Ziel orientiert.

  • ver.di und Fridays for Future rufen zu Verkehrswende und Stärkung des ÖPNV auf

    Am 18.9. findet ein bundesweiter Aktionstag für eine Verkehrswende und die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs durch die Länder und den Bund statt, zu dem ver.di und Fridays for Future zu Demonstrationen und Aktionen aufrufen.

    „75 Prozent der Treibhausgasemissionen stammen vom PKW-Verkehr. Wir brauchen keine Antriebswende, sondern eine echte Verkehrswende. Dafür muss das ÖPNV-Angebot deutlich ausgebaut werden“, sagt Simona König, Bezirksgeschäftsführerin des ver.di Bezirkes Sachsen-Anhalt Süd. „Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die nicht auf die Kommunen abgewälzt werden kann. Die Bundesregierung muss Verantwortung übernehmen und jetzt mit einem ÖPNV-Gipfel eine ernstgemeinte Verkehrswende einleiten.“, so König weiter. Es könne nicht sein, dass das Angebot an klimafreundlicher Mobilität von der kommunalen Kassenlage abhängig sei.

  • ÖPNV-Tarifkonflikt spitzt sich zu

    Mit einem bundesweiten Aktionstag am Freitag (18. September 2020) machen die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und Fridays for Future Druck auf Politik und Arbeitgeber.

    Im Tarifkonflikt um die Arbeitsbedingungen von bundesweit 87.000 Beschäftigten des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) erwartet ver.di, dass sich die Arbeitgeber zu Verhandlungen über einen bundesweiten Rahmentarifvertrag bereit erklären. Am Wochenende will die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) in einer Mitgliederversammlung darüber entscheiden.

  • Von der Leyens EU-Klimaziel ist Bilanztrickserei

    „Die angekündigte Verschärfung des EU-Klimaziels für 2030 ist vor allem Bilanztrickserei und keineswegs der eigentlich notwendige Klimaschutz-Turbo. Bisher wurde Klimaschutz im Sektor Landnutzung, Landnutzungsveränderung und Forstwirtschaft (LULUCF) sowohl bei der Berechnung des Basisjahrs 1990 wie auch beim EU-Klimaziel ausgeklammert. Nach dem Vorschlag der EU-Kommission soll LULUCF nun mit berechnet werden. Allein durch diesen Rechentrick werden auf dem Papier in der EU rund fünf Prozent mehr CO2 eingespart.

  • „Kein Grad weiter“: Klimastreik am 25. September

    Unter dem Motto „Kein Grad weiter“ ruft Fridays for Future am 25.09.20 zum 6. globalen Klimastreik auf. Gemeinsam mit Aktivist*innen aus der ganzen Welt will die Bewegung damit ein starkes Zeichen für Klimagerechtigkeit setzen. Im Mittelpunkt der deutschen Proteste wird das Verschleppen der Energiewende stehen.

    „Die Pandemie zeigt uns umso deutlicher wie sozial ungerecht unsere Gesellschaft ist. Die Klimakrise wird keinen Halt vor prekären Lebensituationen machen – sondern diese verschlimmern. Wir müssen endlich Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit zusammen denken.“,so Quang Anh Paasch, Sprecher FridaysForFuture

  • Bündnis fordert von Bundesregierung ÖPNV-Gipfel – öffentlicher Verkehr ist wesentlicher Baustein der Verkehrswende

    Fridays for Future, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft und der ökologische Verkehrsclub VCD fordern von der Bundesregierung ein langfristiges Konjunktur- und Investitionspaket, das die Bedürfnisse der Menschen und nicht den Autoverkehr in den Mittelpunkt der Verkehrspolitik stellt. Ein Forderungspapier, das die notwendigen Maßnahmen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufzeigt, wurde am gestrigen Donnerstag in Form eines offenen Briefes an die politischen Entscheiderinnen und Entscheider versandt. Neben einer besseren und neu geregelten Finanzierung, ist vor allem die Forderung nach einem ÖPNV-Gipfel Bestandteil des gemeinsamen Briefes.

  • Fridays for Future kündigt globalen Klimastreik für den 25. September 2020 an

    Die Klimagerechtigkeitsbewegung Fridays For Future kündigt für den 25. September einen globalen Klimaaktionstag an. Bundesweit werden in hunderten Städten Protestaktionen stattfinden, um auf die Dringlichkeit und globale Ungleichheit der Klimakrise aufmerksam zu machen. Zudem wird es weltweit Aktionen und Streiks zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze geben.

  • Merkels Mercosur-Absage ist zu begrüßen

    „Ich begrüße, dass die Bundeskanzlerin den Vertreterinnen von Fridays for Future zugesichert hat, dass sie Mercosur so nicht mehr ratifizieren will. Es ist widersinnig, einerseits ein Abkommen zu schließen, das die Abholzung des Regenwaldes und damit den Klimawandel beschleunigt, während wir andererseits – richtigerweise - großen Aufwand betreiben, um unsere Industrie und Mobilität nachhaltig und CO2-neutral zu gestalten“, erklärt Klaus Ernst, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie im Bundestag.

  • Eisschmelze in Grönland unumkehrbar

    Ein Wissenschaftlerteam der Ohio State University in Columbus (USA) legte im August 2020 eine neue Studie über den Rückgang des grönländischen Inlandeises vor. In der Untersuchung wurden Gletscherdaten aus den vergangenen vier Jahrzehnten analysiert und zu aktuellen Messungen in Bezug gesetzt. Das Fazit lautet: Die Eisschmelze ist unter gegebenen Bedingungen bereits unumkehrbar, da der jährliche Schneefall im Winter nicht mehr ausreicht, um die Verluste im Sommer wettzumachen. Dies bedeutet, dass bei fortgesetzter globaler Erwärmung Grönland früher oder später eisfrei werden würde, was freilich viele Jahrzehnte dauern dürfte. Doch der Rückzug der Gletscher und der kilometerdicken Eisdecke über dem eigentlichen grönländischen Boden ist bereits in vollem Gange.

  • Klimaaktivist*innen blockieren B404

    Foto: TKKG / TwitterFoto: TKKG / TwitterRund 20 Klimaaktivist*innen der Turbo Klima Kampf Gruppe (TKKG) haben am Sonnabend die B404 im Kieler Süden blockiert. Mehrere Kletter*innen hingen von einer Brücke mitten über der Straße, und ihnen versperrten Hochbeete die Fahrbahn. Sie protestierten unter dem Motto »Kleingärten statt Autobahn« gegen den Ausbau der B404 zur A21 und die dadurch notwendige Zerstörung von Kleingärten, Wohngebieten sowie Wald- und Grünflächen.

  • ver.di und Fridays for Future gemeinsam für faire Arbeitsbedingungen im ÖPNV

    Fridays for Futurever.di und Fridays for Future demonstrieren am Freitag, 14.08.2020, für bessere Arbeitsbedingungen im öffentlichen Personennahverkehr und für mehr Klimaschutz. Gewerkschaft und Klimabewegung wollen mit einer Abstands-Menschenkette um das Rathaus zeigen, dass es für eine Verkehrswende attraktive Arbeitsplätze und mehr Personal braucht. Die Klimaaktivist*innen von FFF unterstützen zudem die Tarifziele von ver.di, bundesweit einheitliche Rahmenbedingungen und Entlastungen für die Beschäftigten in den Verkehrsbetrieben einzuführen.

  • IG Metall verlangt deutlichen Ausbau von Windenergie

    Angesichts der aktuellen Ausbauzahlen der Windindustrie in Deutschland mahnt die IG Metall zu mehr Tempo. Wirtschaft und Industrie benötigten mehr erneuerbaren Strom.

    „Wenn wir bis 2050 eine klimaneutrale Energieversorgung wollen, brauchen wir einen jährlichen Zubau von rund 4 Gigawatt Onshore und 2 Gigawatt Offshore“, betont Wolfgang Lemb, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall.

  • ver.di und Fridays for Future zum öffentlichen Personennahverkehr

    Fridays for FutureBei einer gemeinsamen Pressekonferenz der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und Fridays for Future am 22. Juli 2020 zum Thema „Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV): Bundesweite Tarifverhandlungen – Allianz für bessere Arbeitsbedingungen und Klimaschutz“ wurden die nachfolgenden Stellungnahmen abgegeben:

    Statement der stellvertretenden ver.di-Vorsitzenden Christine Behle:

    „Die Corona-Krise hat deutlich gemacht, dass die Beschäftigten im öffentlichen Personennahverkehr zu den Unverzichtbaren gehören. Wegen der Krise wurde die Tarifrunde unterbrochen, jetzt muss sie aber wieder ins Rollen gebracht werden.